26.4.1879Geburt von Hermann Laue, dem Firmengründer, in Schafau (Kreis Eckartsberga, Regierungsbezirk Merseburg in Preußen) als Sohn eines Landwirts. |
Führerschein Hermann Laue 1925
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17.5.1881Geburt von Pauline ("Paula") Höfig, der späteren Ehefrau von Hermann Laue, in Hamburg als Tochter eines Tischlermeisters. |
Pauline Höfig
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1893Carl Heinrich Rose gründet die Kommanditgesellschaft "Carl H. Rose & Co.", der der Hamburger "Droguen- und Chemicalienhändler" Julius Nicolaus Mangels als Geldgeber mit einer Einlage von 2.000 Reichsmark angehört.
Hermann Laue kommt nach Hamburg und wird bei der Firma Carl H. Rose & Co. als Lehrling eingestellt.
Das Unternehmen handelt zunächst überwiegend mit Heilkräutern und Chemikalien, ist also in etwa das, was wir uns heute unter einer Drogerie vorstellen.
Das Geschäft ist im Hamburger Stadtteil Barmbek in der Bachstraße 155 angesiedelt. |
Bachstraße im Hamburger Stadtteil Barmbek
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25.11.1904Hermann Laue wird im Alter von 25 Jahren zum Prokuristen der Firma Carl H. Rose & Co. bestellt. |
Hermann Laue
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13.5.1905Die Kommanditgesellschaft Carl H. Rose & Co. wird aufgelöst. Im Handelsregister wird vermerkt: "das Geschäft ist von Otto Hermann Laue, Kaufmann zu Hamburg, mit Aktiven und Passiven übernommen worden und wird von ihm unter unveränderter Firma fortgesetzt". |
Firmengründer Hermann Laue
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19.5.1906Hermann Laue heiratet Pauline Höfig. Das junge Ehepaar wohnt in der Herderstraße 7.
16.8.1906Der Firmenname wird in "Hermann Laue" geändert. In diesem Jahr entsteht das erste Firmenlogo.
26.9.1906Einer Anmeldung zur Unfallversicherung ist zu entnehmen, dass der Zweck der Firma Hermann Laue nun der "Handel mit Gewürzen" ist. Damit ist der Wandel vom Drogerie- und Kräuterhandel zum Gewürzhandel vollzogen. |
Alte Gewürzdose
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15.5.1909Der erste Sohn von Hermann und Paula, Rudolf Laue, wird geboren. |
Rudolf Laue
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1.8.1912Hermann Laue wird auf eigenes Gesuch in den hamburgischen Staatsbürgerverband aufgenommen. Dies ist ein deutlicher Hinweis auf einen gewissen Wohlstand. Bis zum 31.7.1912 war Hermann Laue noch preußischer Staatsbürger.
13.9.1912Hermann Laue erwirbt das Hamburger Bürgerrecht und leistet den Bürgereid. Dabei gelobt er, der freien und Hansestadt Hamburg und dem Senat "treu und hold" zu sein, das "Beste der Stadt" zu suchen, Schaden von ihr abzuwenden und alle Steuern und Abgaben "redlich und unweigerlich" zu entrichten. |
Bürgereid von 1912
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1.8.1914Geburt des zweiten Sohnes der Familie Laue, der den Namen Kurt erhält. |
Kurt Laue
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3.1.1919Nach der Niederlage Deutschlands im Ersten Weltkrieg, dem Ende der Monarchie, der Flucht des Kaisers in die Niederlande und der Revolution im November 1918 erteilt die Hamburger "Deputation für Handel, Schifffahrt und Gewerbe" der Firma Hermann Laue die "Erlaubnis zum Handel mit ganzen und gemahlenen Gewürzen, Gewürzsalzen, Därmen gesalzen, Därmen trocken, Gelatine, Konservierungssalzen und sonstigen für das Schlachtergewerbe in Frage kommenden Waren für das Reichsgebiet".
Hintergrund ist eine große Hungersnot, der die Reichsregierung Herr werden will. Es ist das erste Mal, dass die Firma Hermann Laue im Zusammenhang mit einer reichsweiten Bedeutung genannt wird. |
Hamburger Schanzenviertel
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1928Das Geschäft Hermann Laues ist nun in der Kampstraße 22, im so genannten Schanzenviertel in direkter Nähe zum Schlachthof, angesiedelt. |
Laden in der Kampstraße
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4.3.1940Kurt Laue promoviert an der Technischen Hochschule München mit einer Arbeit über „Die stillen Rücklagen und ihre Existenzberechtigung im Rechenwerk der Aktiengesellschaft“ zum Dr. rer. pol. (Doktor der Wirtschaftswissenschaften). |
Dr. rer. pol. Kurt Laue
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1946Wiederaufnahme des Betriebes durch Hermann Laue, der zunächst nur drei Mitarbeiter hat.
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Wiederaufnahme des Betriebes Laden in der Kampstraße 22
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1949Dr. Kurt Laue, der nach dem Krieg einige Jahre als Wirtschaftsprüfer gearbeitet hat, tritt zusammen mit seinem Bruder Rudolf in den väterlichen Betrieb ein. Hermann Laue stellt nach und nach weitere Mitarbeiter ein (1951 Mitarbeiterzahl: 17) und beginnt damit, den Betrieb zu modernisieren und einen Maschinenpark aufzubauen. Entscheidend für die Zukunft wird der Aufbau einer Außendienstorganisation für das Fleischerhandwerk und die Fleischwarenindustrie.
Auch die Absatzausrichtung ändert sich. Nicht mehr der Kauf, Verkauf, die Reinigung und Veredelung von Gewürzen stehen im Vordergrund, sondern die Einführung von Mischgewürzen (Gewürzmischungen) und Hilfsstoffen für die Fleisch- und Wurstherstellung.
26.11.1949Dr. Kurt Laue heiratet Martha Teichmann (geboren am 3.4.1922 in Hildesheim). Martha Laue arbeitet seit dem 12.12.1939 als Kontoristin in Hamburg bei den Howaldtswerken. Sie übt ihren Beruf bis zum 31.1.1950 aus |
Martha und Kurt Laue
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12.5.1952Geburt des Sohnes von Kurt und Martha, des heutigen Firmenchefs, Björn Laue. |
Heutiger Firmeninhaber Björn Laue
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16.4.1954Tod von Hermann Laue. Er vermacht sein gesamtes privates und geschäftliches Vermögen seiner Frau Pauline Laue, die sich aber nicht in den Geschäftsbetrieb einschaltet. Dr. Kurt Laue übernimmt die kaufmännische Leitung der Firma. Sein Bruder Rudolf Laue ist für den Einkauf der Gewürze und Rohstoffe sowie für den Vertrieb zuständig. |
Kurt Laue und Rudolf Laue
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1956Weihnachtsfeier der Firma Hermann Laue im Restaurant "Gustav Adolf " am Neuen Wall. |
Weihnachtsfeier mit Mitarbeitern
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1960Dr. Kurt Laue hat die Idee, Portionspäckchen zum Salzen, Süßen und Würzen herzustellen. Abnehmer sind internationale Fluggesellschaften, zunächst die Lufthansa. Das Programm wird im Laufe der Jahre erweitert und auch auf die Gastronomie ausgedehnt. |
Die ersten Portionspäckchen
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1963Das Unternehmen errichtet Produktionsanlagen zur Herstellung eines Gewürz Ketchup-Programms in den Sorten Curry scharf, Schaschlik und Tomate. Damit ist der Gewürz Ketchup erfunden. Das Produkt mit seiner würzig-pikanten Note und seinem hohen Gewürzanteil wird eine Neuheit unter den herkömmlichen Ketchups auf Tomatenbasis und ist heute, trotz vieler Nachahmer, Marktführer im Gesamtmarkt Ketchup. |
Das erste Hela Ketchupregal
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1970Weiterentwicklung des Hela Markenzeichens. |
Keilboden, Tube mit Sternverschluß
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1972Gründung des Hela Verkaufsbereiches Gastronomie und Großverbraucher. Der vffb (Vereinigung zur Förderung der fleischbearbeitenden und -verarbeitenden Betriebe e.V.) nimmt seine Arbeit auf und wird von Dr. Kurt Laue unterstützt.
24.11.1972Grundsteinlegung des Neubaus des Gewürzwerkes Hermann Laue in Hamburg 6.
1973wird der fünfgeschossige Neubau in Betrieb genommen. Er enthält die Mühlen- und Mischfabrikation, die beiden Säulen der Gewürzveredelung.
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Grundsteinlegung, Neubau des Gewürzwerkes Hermann Laue Hamburg 6
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1976Gründung einer Niederlassung in Österreich.
Gründung einer Niederlassung in der Schweiz.
1976Aufbau der Hela Versuchsküche. Der Grundstein für viele innovative Produktentwicklungen. |
Gmünd, Kärnten
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1978Gründung einer Niederlassung in Singapore. |
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1980Gründung einer Niederlassung in Kanada. In Deutschland: Inbetriebnahme einer hochmodernen Ketchup-Produktionsanlage. Gründung des Gewürzforschungsinstituts GEFI durch Dr. Kurt Laue. |
Werk in Kanada
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1981Installation einer Coating-Anlage und Aufnahme der Produktion von gecoateten Gewürzen. Bei dieser Herstellungstechnologie werden Salze und Gewürze ummantelt, um das Aussaften zu verhindern. |
Hela C Gewürze
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24.7.1982Björn Laue heiratet Dr. Carola Bönig. Das Ehepaar bekommt vier Kinder. |
Familie Laue
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2.11.1983Tod von Dr. Kurt Laue. Seine Frau Martha und sein Sohn Björn übernehmen die Firmenleitung. |
Heutiger Firmeninhaber Björn Laue
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1984Entwicklung von Würzölen zum Würzen und Marinieren von Fleisch in einem Arbeitsgang. |
Hela Würzöle Brillant
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1985Ausbau des Hela Technikums, einer Versuchsfleischerei für Produktentwicklung, Verkostung und Schulung für das Fleischerhandwerk und die Fleischwarenindustrie. |
Hela Technikum
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1987Gründung einer Niederlassung in Frankreich. |
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1989Beginn der Verlagerung des Firmensitzes nach Ahrensburg.
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Neues Mühlengebäude in Ahrensburg
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1990"Ethnic Food" ist der "Megatrend" der neunziger Jahre. Das Hela Sortiment an italienischen, mexikanischen und asiatischen Gewürzmischungen wird stark ausgebaut. |
Ethnik Food
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1991Die Standortverlegung von Hamburg nach Ahrensburg wird abgeschlossen.
1991Beteiligung an der Firma Thissen in den Niederlanden. |
Unser heutiger Firmensitz in Ahrensburg
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1992Weiterentwicklung des Hela Markenzeichens. |
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1995Gründung eines Joint-Venture-Unternehmens in Jinan / Volksrepublik China.
1995Die Zertifizierung nach DIN ISO 9001 ist für Hela die Verpflichtung für absolut modernste Spitzentechnologie und hochwertige Produkte. Mit dieser Zertifizierung dokumentiert Hela seine Leistungen nach innen und außen und gibt seinen Kunden und Geschäftspartnern die verbriefte Gewähr dafür, dass das QMS in allen Unternehmensbereichen angewendet wird. |
Hela erhält die DIN EN ISO 9001 Zertifizierung
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1999Gründung einer Niederlassung in Peking / Volksrepublik China. |
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2000Gründung eines Joint-Venture-Unternehmens in Australien und Chile.
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6.6.2004Eröffnung des neuen Werkes in Jinan / Volksrepublik China. |
Unser neues Werk in Jinan China
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2005100 Jahre Hela Gewürzwerk Hermann Laue. |
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2008Eröffnung des neuen Hela Technikums. |
Ansicht des neues Eingangsbereichs
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2011Das Gemälde im Hintergrund zeigt den Sohn des Firmengründers Hermann Laue – Dr. Kurt Laue. Davor stehen links Björn Laue, Enkel und geschäftsführender Gesellschafter, und rechts sein Sohn Alexander Laue, der 2011 in das Geschäft eingetreten ist. |
Hela in 4. Generation
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