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Lorbeerblätter

In jeder Küche ein Held

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Herkunft

Der Lorbeerbaum stammt aus Kleinasien und kam von dort in die Mittelmeerländer. Dort ist er bereits seit der Antike bekannt. Einer alten griechischen Legende nach verliebte sich der Gott Apollon unsterblich in die Nymphe Daphne. Diese konnte sich seinen Annäherungsversuchen nur entziehen, indem die Götter sie in einen Lorbeerbaum verwandelten. Von dem Tag an trug der Gott Apollon einen Lorbeerkranz auf seinem Kopf. Im alten Rom war das Tragen eines Lorbeerkranzes dann insbesondere Cäsaren und siegreichen Feldherren vorbehalten.

Heute ist Lorbeer insbesondere ein beliebtes Küchengewürz. Die Hauptanbaugebiete liegen in Italien, Jugoslawien, Griechenland und der Türkei. Lorbeergärten gibt es aber auch in Albanien, Marokko, Spanien, auf den Kanarischen Inseln und in den südlichen USA.

Der immergrüne, üppig belaubte Lorbeerbaum wird wild wachsend ungefähr 10 bis 15 Meter hoch. In Kulturen wird er bequem in Buschform zurückgeschnitten. Die Blätter werden 8-10 cm lang und 3-5 cm breit. Die Blattmittelrippe tritt an der Unterseite stark hervor.

Die Blätter bleiben mehrere Jahre am Baum, bevor sie abfallen und durch neue ersetzt werden.
In den Lorbeergärten werden die Blätter allerdings von Hand gepflückt, die frisch ausgesprochen bitter und stark aromatisch sind. Die Blätter werden dann vorsichtig im Schatten getrocknet.
Nur so bewahren sie ihre grüne Farbe; bei unsachgemäßem Trocknen werden die Blätter braun. Das richtige Trocknen bewirkt außerdem, dass sich die Bitterstoffe verflüchtigen und das Lorbeer typische würzige Aroma in den Vordergrund tritt. Die Blätter kommen ganz, geschnitten oder gemahlen in den Handel.

Geschmack von Lorbeerblättern

Lorbeerblätter enthalten viele ätherische Öle und Gerbstoffe und schmecken leicht herb und haben ein vollmundiges Aroma. 

Verwendung von Lorbeerblättern

Getrocknete Lorbeerblätter sind aus der Küche kaum wegzudenken. Lorbeer passt zu Brühen, Eintöpfen und Suppen, aber auch ganz besonders zu Fleisch- und Fischgerichten. Natürlich sind sie wesentlicher Bestandteil im klassischen „Bouquet garni“. Kohl- und Hülsenfrüchtegerichten erhalten durch Lorbeer ein besonders Aroma, ebenso wie Antipasti und Fleischmarinaden.
Lorbeerblätter sollten beim Kochen im Gericht mindestens 15-20 Minuten mitziehen. So entfalten sie ihre volle Würze.

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